„Ich bin zu hundert Prozent Jüdin“
Was bedeutet es heute, jüdisch in Deutschland zu leben? Wer bestimmt, welche Vorstellungen und Bilder mit jüdischem Leben verbunden werden? Und wie erzählen jüdische Autorinnen und Autoren selbst von Herkunft, Familie, Religion und Zugehörigkeit?
Diesen Fragen widmet sich eine literarische Lesung in der ehemaligen Synagoge Stadthagen. Die Schauspielerin Susanne Maierhöfer liest Texte der jüdischen
Gegenwartsliteratur, unter anderem von Dana von Suffrin, Deborah Feldman, Dana Vowinckel, Danny Wattin und Alexander Estis. Sie erzählen auf sehr unterschiedliche Weise von Familie und religiöser Tradition, von Deutschland und Israel, von Zugehörigkeit und Fremdzuschreibungen – ernst und nachdenklich, aber immer wieder auch mit viel Humor.
Die Lesung ist Teil des Bildungsprojekts „Toleranz im Wandel: Lessing, Mendelssohn und jüdisches Leben heute“, an dem Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Schaumburg teilgenommen haben und das von der VHS Schaumburg, der Lessing-Akademie und der ehemaligen Synagoge Stadthagen durchgeführt
wird.
Das Projekt wird durch die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung gefördert.
Der Eintritt ist frei.