Die Geschichte der Synagoge in der Niedernstraße 19 / Hinterhaus

Es war überfällig. Trotz verschiedenster Vorarbeiten zur Geschichte der Synagoge in Stadthagen, gab es keine aktuelle Gesamtdarstellung, die den gesicherten Stand unseres Wissens wie auch die Lücken beschrieb. Das war der Grund, weshalb der Vorstand des "Förderverein ehemalige Synagoge Stadthagen e.V." Herrn Dr. Oliver Glißmann bat, dies Buch zu erarbeiten.

Im Vorwort schreibt Andreas Kraus zu der Aufgabenstellung:

"In diesem Kontext stellt sich immer wieder die Frage nach der konkreten Geschichte des Gebäudes selbst: seine Vorgeschichte, die Pläne und ihre Realisierung und natürlich nach den Vorgängen rund um die Pogrome im November 1938 und danach. Vieles war uns sehr wohl schon bekannt - aber viele Fragen waren offen und bedurften der Überprüfung.

  • Der Weg zum Bau einer Synagoge
  • Die Ereignisse um die Reichspogromnacht
  • Der Umgang mit dem Eigentum der Synagogengemeinde nach 1938 und
    nach dem Krieg

Wir sind Dr. Glißmann sehr dankbar, dass er sich der Aufgabe angenommen hat und in den Archiven von Stadt und Land geforscht hat, Zeitzeugen befragt und zahlreiches weiteres Material untersucht hat.
Hiermit liegt erstmalig eine umfassende Darstellung der Geschichte der Synagoge in Stadthagen in unseren Händen. Damit ist auch viel deutlicher, was wir wirklich wissen und wo es - leider - noch Lücken gibt."

Herr Glißmann wird an diesem Abend seine Arbeit und wesentliche Ergebnisse vorstellen und die Möglichkeit zum Nachfragen geben.

Das Buch kann gegen eine Spende (5,-€) erworben werden.

© Förderverein ehemalige Synagoge Stadthagen e.V.
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