Was gibt es Neues?

Neue Infomaterialien zu NS-Gedenk- und Dokumentationsstätten in Niedersachsen und Bremen.

Am 12.04.2022 wurde an der Ostseite der Ehemaligen Synagoge ein Kunstobjekt installiert, das an die Opfer der T4 - Euthanasie-Morde erinnert.

Uns erreichte der folgende Aufruf der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten: "Der Krieg in der Ukraine hat verheerende Auswirkungen für Millionen von Menschen und die Lage wird immer dramatischer. Auch etwa 42.000 Überlebende von NS-Lagern und -Verfolgungsmaßnahmen leben in der Ukraine. Ihnen muss jetzt und langfristig vor Ort geholfen werden."

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten schreibt: "Wir würden uns sehr über Ihre / Eure Unterstützung des unten stehenden Spendenaufrufs freuen."

Am 09.03.2022 wurde Kurt Maurer im Rahmen einer Vorstandssitzung für seine Mitarbeit gedankt und geehrt. In den vergangenen Jahren waren es vor allem drei Schwerpunkte an denen er gearbeitet hat: die Pflege unserer Internetseite, der Aufbau unserer Datenbank der Verfolgten in Schaumburg und eine umfangreiche und genaue Dokumentation über den jüdischen Friedhof an der Seilerstraße.

Am 17.2.22 stellte die Autorin Anne Weber ihr Buch Annette, ein Heldinnenepos“ im Rahmen einer Lesung in Stadthagen in der Alten Polizei dem Publikum vor. Die Veranstaltung war trotz Pandemie-Bedingungen gut besucht. Für ihr Werk über das Leben der 1923 geborenen Französin Annette Beaumanoir erhielt sie 2020 den Deutschen Buchpreis.

Hinter der Ideologie, dem Antisemitismus, dem Hass und dem Mord standen immer Menschen, die dies zu verantworten hatten und haben. Mitarbeiter/innen unseres Vereins haben jetzt eine Wanderausstellung erarbeitet, die Täter, ihre Motive und Verhaltensweisen, vorstellen. Die Täter, sie waren auch in Schaumburg nicht weit.

Am 20. Januar jährte sich die Wannsee-Konferenz zum achtzigsten Mal. Bei dieser Planung des millionenfachen Mordes an den jüdischen Mitbürgern war auch ein Täter aus Schaumburg beteiligt: Der frühere Gauleiter Dr. Alfred Meyer. Die SCHAUMBURGER NACHRICHTEN widmeten am 29. Januar 2022 diesem Täter einen ausführlichen Artikel.

Unter Coronabedingungen mussten sich die aktiven Schulen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein ehemalige Synagoge Stadthagen ein verändertes Programm überlegen.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) veranstaltet regelmäßig Veranstaltungen für MitarbeiterInnen im Themenfeld "Christen und Juden". Es sind dann in der Regel aus jeder Landeskirche in Deuschland Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt. Eigentlich sollte es eine Präsenztagung vorbereitet durch die Landeskirche Schaumburg-Lippe in der Tagungsstätte Bergkirchen werden.

Eine Mütze als Erinnerung an Auschwitz

Förderverein ehemalige Synagoge erhält persönliche Utensilien des Häftlings 23053 als Schenkung

VON VOLKMAR HEUER-STRATHMANN / SCHAUMBURGER NACHRICHTEN

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