Was gibt es Neues?

Einladung und Unterlagen zur Mitgliederversammlung 2022.

Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung ist dran. Neben den üblichen Regularien wird der Vorstand über das vergangene Jahr berichten und einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen und Projekte geben.

Reinigung der Stolpersteine

Die 55 in Stadthagen verlegten Stolpersteine, die an geflohene und ermordete jüdische Stadthägerinnen und Stadthäger erinnern, werden im Lauf eines Jahres durch Witterungseinflüsse und Verkehr immer wieder unansehnlich grau und schwer zu lesen.

Am 1. September, dem Antikriegstag, soll deshalb wieder eine gemeinsame Putzaktion durch die Vereinsmitglieder stattfinden. Wir treffen uns am 1.9. um 17 Uhr am Marktbrunnen. Putzmittel und eine Anleitung zur Reinigung stellen wir zur Verfügung. Es wäre allerdings schön, wenn Sie eine Flasche Wasser, einen Küchenschwamm und ein paar Lappen zum Reinigen und Polieren mitbringen könnten.

Mit der Unterstützung der SPD-Bundestagsabgeordneten Marja Völlers war es gelungen, am 20. Juli Rolf Mützenich zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Was verändert der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine" nach Stadthagen einzuladen. Vor einem großen Kreis von Besuchern gab es ein interessantes Gespräch mit dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion.

Die Stolpersteine sollen wieder glänzen - sie sollen auffallen und zum Stolpern anregen.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c der Bückeburger Oberschule wollen die Erinnerung an die verschleppten und ermordeten jüdischen Menschen wachhalten. Dazu haben sie sich vorgenommen, die Steine zu putzen und sie damit wieder deutlicher in den Blick der Passanten zu rücken.

Wir dokumentieren zu dieser Aktion den Bericht in den SCHAUMBUREGER NACHRICHTEN vom 15. Juli. Sie können ihn hier herunterladen.

Mit einer Tagung im September diesen Jahres wird die Schülerakademie Schaumburg wieder ins Leben gerufen.

Fünf Klassen des 7. Jahrgangs der Integrierten Gesamtschule Helpsen besuchten am 15. Juni 2022 die ehemalige Synagoge Stadthagen.

In unregelmäßigen Abständen erhalten wir einen Bericht von Mitarbeitern/innen unseres Partnerreisebüros in Israel. Gegenüber der hiesigen Nachrichtenberichterstattung zeigen sie immer wieder noch einmal einen anderen Blick auf Themen und Probleme in Israel und in der Region.

Diesmal steht im Vordergrund der offenbar tiefgreifende außenpolitische Wandel zwischen Israel und seinen Nachbarn. Außerdem berichten sie von der aktuellen Belebung des Tourismus in Israel.

Natürlich überlegen auch wir, wie und wann wir in eine neue Planung einer Reise nach Israel eintreten.

Neue Infomaterialien zu NS-Gedenk- und Dokumentationsstätten in Niedersachsen und Bremen.

Am 12.04.2022 wurde an der Ostseite der Ehemaligen Synagoge ein Kunstobjekt installiert, das an die Opfer der T4 - Euthanasie-Morde erinnert.

Uns erreichte der folgende Aufruf der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten: "Der Krieg in der Ukraine hat verheerende Auswirkungen für Millionen von Menschen und die Lage wird immer dramatischer. Auch etwa 42.000 Überlebende von NS-Lagern und -Verfolgungsmaßnahmen leben in der Ukraine. Ihnen muss jetzt und langfristig vor Ort geholfen werden."

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten schreibt: "Wir würden uns sehr über Ihre / Eure Unterstützung des unten stehenden Spendenaufrufs freuen."

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