Was gibt es Neues?

„Die Kinder dürfen keinen Mucks von sich geben“, liest Ronen Steinke. In der Passage aus seinem Buch „Terror gegen Juden“ geht es um den Alltag an jüdischen Schulen. „Kein Mucks!“ Das ist die Parole, wenn das Verhalten bei einem Terrorangriff geübt wird.

Friedrich Lenz, der Vorsitzende der GEW Schaumburg, hatte den an der Bucerius Law School in Hamburg ausgebildeten Juristen, der sich nicht nur durch seine Artikel in der Süddeutschen Zeitung als Journalist einen Namen gemacht hat, ins Ratsgymnasium eingeladen, unterstützt von der Alten Polizei, der Volkshochschule und dem Förderverein ehemalige Synagoge.

 

STADTHAGEN (em). Die Bundestagsabgeordneten Katja Keul, Bündnis 90/Die Grünen, war auf Einladung des Fördervereins ehemalige Synagoge zu Gast in der ehemaligen Synagoge Stadthagen. Die Historie des Gebäudes stand zu Anfang des Besuchs im Mittelpunkt. In der liebevoll restaurierten ehemaligen Synagoge referiert der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Jürgen Lingner, über das damalige jüdische Leben in Schaumburg und Stadthagen und wie es im Laufe des Nationalsozialismus nach und nach vernichtet wurde.Dabei betonte er, dass die Synagoge nur erhalten geblieben sei, da Nachbarn das am 11. November 1938 in Brand gesteckte Bauwerk aus Sorge um die eigenen Häuser löschten.

Ein spontaner Neueintritt am Tag der Mitgliederversammlung, Berichte von besonderen Vereinsaktivitäten mit jungen Leuten und eine sehr schöne Nachricht vom Immobilienmarkt – vitaler als der Förderverein ehemalige Synagoge Stadthagen kann sich eine Organisation kaum präsentieren. Die zu erwartende gute Beteiligung hatte den Vorstand um Andreas Kraus dazu veranlasst, in die St. Martini einzuladen.

Einmal im Jahr werden die Stolpersteine geputzt - am 1. September

Jedes Jahr am 1. September werden in einer abgesprochenen Aktion von Mitgliedern des Fördervereins Ehemalige Synagoge die Stolpersteine in Stadthagen gereinigt.

Im Folgenden geben wir den Bericht der SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 03.09.2021 zu dieser Aktion hier wieder.

Unser Vorstandsmitglied Marina Jalowaja erhielt für ihr Engagement den Blickwechsel-Preis. Wir gratulieren ihr sehr herzlich und freuen uns über diese Würdigung ihrer Arbeit.

Im Folgenden geben wir den sehr informativen Bericht der SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 01.09.2021 hier wieder.

Gemeinsames Theaterprojekt von Ratsgymnasium und polnischer Partnerschule nimmt weiter Formen an

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres verknüpft man in Slupca am Lyceum und in Stadthagen am Ratgsgymnasium die Hoffnung, mit einem neuen gemeinsamen Theaterprojekt zu starten. Zur Einstimmung auf die Arbeit in Polen an dem Stück „Przystanek lzbica - Haltestelle lzbica‟ trafen sich Ewa Bacia und Volkmar Heuer-Strathmann im Regionalmuseum in Slupca mit der Leiterin Beata Czerniak und der Theaterpädagogin Marzena Wojtkowiak.

Andrzey Stencel ist tot – Ein verlässlicher langjähriger Partner aus der deutsch-polnischen Partnerschaft des Ratsgymnasiums Stadthagen mit Schulen in Slubca ist gestorben. Nach kurzer schwerer Krankheit starb Andrzey in der Nacht vom 25. auf den 26. Juni kurz vor seinem 72. Geburtstag. Aus den 80ziger Jahren stammt der erste Kontakt und aus dieser Begegnung rsultierte ein intensiver Austausch und eine Vielzahl an Veranstaltungen und Begegnungen zwischen Schüler_innen und Lehrkäften. Der noch immer sehr aktive Austausch zwischen dem Ratsgymnasium Stadthagen und Schulen in Slubca wäre ohne Andrzey nicht möglich gewesen.

 

Die Schaumburger Nachrichten berichten über die Aufstellung einer Hinweistafel auf dem jüdischen Friedhof an der Seilerstraße in Stadthagen. Am 15.06. wurde in einer gemeinsamen Aktion der Stadt, des Verkehrsvereins Stadthagen, des Fördervereines Ehemalige Synagoge Stadthagen und der Jüdischen Gemeinde Schaumburg die Hinweistafel enthüllt.

Eine App führt zu den Stolpersteinen in Stadthagen

Die Schaumburger Nachrichten berichten über die App, die interessierte Menschen entlang der Stolpersteine in Stadthagen führt. Einem ersten Test wurde dies digitale Angebot durch Schülerinnen und Schüler der IGS Schaumburg unterzogen.

Leider sind von den 55 Stolpersteinen in Stadthagen nur ein kleiner Teil für einen relativ kleinen Spaziergang durch unsere Stadt zusammengestellt. Da gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten.

Hier nun zum Nachlesen der Artikel aus den SN vom 12.06.2021

Zwischen Stadthagen und Slupca Verständigung durch Konfliktstoff: Moderne Theaterprojekte entstehen in deutsch-polnischer Zusammenarbeit

Zwei moderne Schultheaterprojekte entstehen aktuell in Zusammenarbeit zwischen dem Förderverein Ehemalige Synagoge aus Stadthagen, dem Ratsgymnasium und einer Schule im polnischen Slupca (ca. 75 km östlich von Poznan).

Die Arbeit war bisher corona-bedingt nicht möglich. Nun aber beginnen die Arbeiten auf deutscher und polnischer Seite.

Den Bericht von Volkmar Heuer-Strathmann geben wir hier zum Lesen weiter.

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