Nachrichten


Bilder zur Exkursion zur ehem. Munitionsfabrik und NS-Arbeitslager für Zwangsarbeiter*innen in Liebenau

Am 17. März haben wir (gemeinsam mit der GEW) die Pulverfabrik Liebenau besucht. Dazu gehört heute ein Museum und Bildungsstätte, die in die Geschichte dieses Ortes einführt.

NS-Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit

Das Museum führt durch die Berücksichtigung persönlicher Schicksale der Zwangsarbeiter/innen sehr individuell in den Ort ein. So werden unterschielichste Wege der Zwangsarbeit verdeutlicht und verständlich gemacht. Dabei bleibt immer das Gewaltregime des NS im Hintergrund präsent.

Das Freigelände ist riesig und wir konnten es auch nur besuchen indem wir bei der Führung unsere Autos benutzten. Besonders interessant ist dabei an diesem Ort, dass er über die NS-Zeit auch noch hinausweist: Als Produktionsort nach dem Krieg für Sprengstoff oder zB als Lagerort von Atomwaffen. Heute sind nur noch Ruinen vorhanden, die über die Geschichte berichten.

Das Urteil in der Gruppe: Ein sehr lohnenswerter Lernort für Erwachsene, aber auch für Jugendliche. Besonders die Vielfalt, der hier dokumentierten Themen machen es möglich nicht simpel eindimensional über unsere Geschichte nachzudenken. Sehr empfehlenswert.

Zurück

Top